Archiv der Kategorie: Abgeordnetenhaus

Rede zur aktuellen Stunde auf Antrag der CDU: „Da läuft was verkehrt in Berlin. Neue Mobilität statt sich länger rot-rot-grün ärgern: Bringen wir Berlin endlich wieder in Fahrt.“

Harald Moritz bezeichnet die Rede des CDU-Abgeordneten Friderici als “substanzlos” und zieht eine Bilanz der seiner Ansicht nach bescheidenen verkehrspolitischen Ergebnisse der schwarz-roten Vorgängerregierung. Die jetzige rot-rot-grüne Koalition habe dagegen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Verkehrswende in Berlin gesetzt – beispielsweise mit dem Mobilitätsgesetz, dem Stadtentwicklungsplan und dem Luftreinhaltegesetz. Darüber hinaus seien Strukturen verändert und mehr Personal eingesetzt worden. Die Investitionen in die BVG hätten sich verdreifacht, die in den Radverkehr verfünfacht. Hier als Video (RBB).

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Fazit aus dem Untersuchungsausschuss BER II: Bauen ohne Plan

Nach rund zweieinhalb Jahren Aktenstudium und der Vernehmung von 60 Zeugen ist der zweite Untersuchungsausschuss zum Hauptstadtflughafen BER abgeschlossen. Als Fazit lässt sich feststellen, dass die Verzögerung am Bau und die Explosion der Kosten aus Fehlentscheidungen der jeweiligen Geschäftsführungen und des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) resultieren, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Baugeschehen ziehen. Dazu gehören:

  • falscher Standort, weil zu nah an Wohngebieten
  • Entscheidung der Flughafengesellschaft, den Bau selbst zu organisieren
  • Vergabe ohne fertige Planung in verschiedenen Bauphasen
  • massive Änderungen während der Bauphase
  • Bauen ohne Plan
  • Entlassung des Generalplaners und Bauüberwachers (pgbbi) nach gescheiterter Inbetriebnahme 2012
  • fehlende Bestandsaufnahme nach Scheitern des Eröffnungstermins 2012
  • häufiger Wechsel der Geschäftsführung und der Strategie
  • Unterordnung der Wirtschaftlichkeit unter die Fertigstellung
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Bessere Arbeitsbedingungen bei Bodenverkehrsdiensten am BER

Der Senat setzt den Beschluss des Abgeordnetenhauses um, bei den Bodenvekehrsdienstleistern am Berliner Flughafen für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Hierzu wurde heute ein Bericht im Senat vorgelegt. So sollen Arbeitsschutz- und Qualifikationsvorgaben bei Ausschreibungen künftig ein stärkeres Gewicht als bisher erhalten.

Das Abgeordnetenhaus hatte auf Initiative der Koalitionsfraktionen am 19. November 2020 den Senat aufgefordert, erstens die Vergabe der BVD sozialverträglicher zu gestalten sowie zweitens die BVD-Lizenzen am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) auf zwei zu beschränken, wovon ein Unternehmen durch die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg GmbH (FBB) betrieben werden soll.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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Stadtverträglicher Umbau des Autobahndreiecks Funkturm

In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am Donnerstag, den 12. August 2021 haben die Koalitionsfraktionen erfolgreich einen Änderungsantrag eingebracht, um den anstehenden Umbau des Autobahndreiecks Funkturm stadtverträglicher zu gestalten. In der Abstimmung schloss sich am Ende auch die CDU den Koalitionsfraktionen an und stimmte dem Antrag zu.

Ziel ist es, den Verkehrsdruck in den angrenzenden Kiezen zu begrenzen, und die negativen Auswirkungen der Autobahn auf die Wohngebiete abzumildern. So wird unter anderem die Erweiterung der AVUS und der A100 um zusätzliche Fahrstreifen in diesem Bereich abgelehnt. Die Wohngebiete um den Klausener Platz und die Knobelsdroffstraße sollen mit verkehrsberuhigenden Instrumenten vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Außerdem soll die Trasse teilweise überdeckelt werden. Adressat des Antrages ist die Bundesregierung bzw. das Bundesverkehrsministerium, das die Projektmanagementgesellschaft DEGES mit der Planung beuaftragt hat.

Der Tagesspiegel berichtete hierüber am 12. August 2021.

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Baubeginn für M-10-Verlängerung zur Turmstraße

Nach über 50 Jahren werden ab 2023 wieder Straßenbahnen durch Moabit
rollen. Den Startschuss für den Bau des neuen Streckenabschnitts der Linie
M10 zwischen Hauptbahnhof und U-Bahnhof Turmstraße gaben Senat und
BVG am heutigen Mittwoch, 11. August. Die rund 2,2 Kilometer lange Strecke wird größtenteils auf Rasengleisen angelegt und soll ab dem ersten Halbjahr 2023 eine direkte Verbindung zwischen Moabit und dem Hauptbahnhof bieten.

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Schriftliche Anfrage: Britzer Tunnel ist nicht sicher!

Die Antworten auf unsere letzten beiden Anfragen zu Zustand und Sicherheit des Britzer A100-Tunnels geben zu denken. Der Autobahntunnel Ortsteil Britz weißt eine veraltete Sicherheitsarchitektur auf, wodurch es bei einem schweren Verkehrsunfall z.B. mit einem vollbesetzten Reisebus, mit mehreren Verletzten zu Problemen bei der Bergung der Verletzten kommen kann. Eine Nachrüstung des Tunnels auf die neusten Sicherheitsstandards muss umgehend erfolgen.

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Schriftliche Anfrage: Durchgangsverkehr im Waldseeviertel

Unsere letzte schriftliche Anfrage ergibt: Der Bezirk Reinickendorf ist alleine zuständig, um mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen den Durchgangsverkehr im Waldseeviertel zu reduzieren, da die Straßen ausschließlich zum Nebennetz gehören. Der Bezirk muss hier endlich tätig werden, da viele Anwohner*innen unter dem Durchgangsverkehr vor allem auf der Schildower Straße leiden, eine Umfahrung über die B96 ist möglich.

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Bericht von der Veranstaltung “A100 und kein Ende? Lösungsansätze für ein lebenswertes Alt-Treptow”

Der 16. Bauabschnitt der A100 (bis zur Anschlussstelle Treptower Park)ist im Bau und soll nach derzeitigem Stand 2024 in Betrieb gehen. Bundes-Verkehrsminister Scheuer hält nach wie vor an der Eröffnung des 16. Bauabschnitts bis Treptower Park fest, obwohl der Neubau der Elsenbrücke voraussichtlich erst 2028 fertig sein wird. Das bedeutet, dass die Kreuzung Am Treptower Park/ Elsenstraße weit weniger leistungsfähig sein wird, als zur Planung des Abschnitts angenommen. Und trotz des sich abzeichnenden Verkehrschaos gibt es bislang kein Verkehrskonzept, wie der Abfluss von der Autobahn so reguliert werden könnte, dass Alt-Treptow nicht in einer Blechlawine erstickt. Grüne, Linke, Anwohner*innen und Bürgerinitiativen versuchen seitdem, die Eröffnung zu verzögern oder zumindest den motorisierten Verkehr in diesem Bereich derart zu regulieren, dass es nicht zu einem Chaos kommt. Seit Anfang 2021 ist ausschließlich die Bundesrepublik für Planung und Bau der A100 zuständig, die bundeseigene “Autobahn GmbH”. Welche Lösungen gäbe es also, um Alt-Treptow lebenswert zu halten?

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Regulierung von Sharingangeboten – neues Straßengesetz

Heute haben wir den Gesetzentwurf zur Anpassung straßenrechtlicher Bestimmungen insbesondere im Hinblick auf das gewerbliche Anbieten von Mietfahrzeugen ins Parlament eingebracht. Hiermit wollen wir vor allem die Sharingangebote in der Stadt (PKW, Räder, Roller etc.) ordnen und Chaos verhindern. Meine Rede hierzu als Video (RBB-Link).

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Schriftliche Anfrage: Noch keine Entschädigung für ehemalige Mieter*innen der Beermannstraße

Wie unsere unten stehende Anfrage ergab, gibt es nach jahrelangem Rechtsstreit noch immer keine Entschädigung für die ehemaligen Mieter*innen der Beermannstraße 20 und 22 in Alt-Treptow. Die Häuser wurden für den Bau der A100 abgerissen. Die ehemaligen Mieter*innen mussten umziehen und klagten auf Entschädigung, da die neuen Wohnungen teurer sind.

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