Schlagwort-Archive: BER-Untersuchungsausschuss

Verantwortungsvolle Kritik am BER war unerwünscht

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher,  und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im BER-Untersuchungsausschuss, sagen zur Befragung der ehemaligen Projektsteuerin Graf-Hertling im BER-Untersuchungsausschuss:

Die Befragung der ehemaligen Projektsteuerin Graf-Hertling lieferte weitere Mosaiksteine für das Bild einer kollabierenden Organisation am BER. Unsere Einschätzung wurde bestätigt, dass eine geordnete Zusammenarbeit am BER nicht bestand. Weiterlesen

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Treibende Kraft bei der Entlassung des BER-Generalplaners

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im BER-Untersuchungsausschuss, sagen zur zweiten Befragung des Ex-Projektsteuerers Christian Manninger:

Die Befragung offenbarte die mangelnde Organisation und die verantwortungslose Herangehensweise der Flughafengesellschaft an das BER-Projekt in den Jahren 2010 bis 2012. Christian Manninger war als oberster Projektsteuerer für Kosten und Termine sowie die Berichterstattung an Geschäftsführung und Aufsichtsrat verantwortlich. In dieser Funktion war er an der geschönten Berichterstattung über den Baufortschritt am BER beteiligt. Weiterlesen

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Schwarz im BER-Untersuchungsausschuss – Legende vom Nichtwissen endgültig beerdigt

Foto: 305x@flickr (CC BY 2.0)

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Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im Untersuchungsausschuss, sagen zur Sitzung des Untersuchungsausschusses und die zweite Befragung des ehemaligen Geschäftsführers Rainer Schwarz:

Rainer Schwarz war mit den Problemen des BER-Projektes viel enger befasst und für das Scheitern des Neubaus verantwortlich, als er bisher glauben machen wollte. Dafür sprechen insbesondere folgende Erkenntnisse: Weiterlesen

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Näher dran, als bisher zugegeben – wusste Schwarz mehr vom BER-Desaster?

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im Untersuchungsausschuss, sagen mit Blick auf die Sitzung des BER-Untersuchungsausschusses und die Befragung des Ex-Geschäftsführers Rainer Schwarz:

Der ehemalige Geschäftsführer Schwarz war wesentlich stärker mit den Problemen der BER-Baustelle vertraut, als bisher zugegeben. In einer Runde der wichtigsten leitenden Mitarbeiter im Rahmen des Inbetriebnahmeprozesses traf er sich ab März 2012 fast täglich unter anderem mit dem obersten Bauleiter der Flughafengesellschaft, Herrn Korkhaus. Weiterlesen

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Klaus Wowereit wollte Probleme nicht hören

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im Untersuchungsausschuss, sagen mit Blick auf die Sitzung des Untersuchungsausschusses und die zweite Befragung des ehemaligen Geschäftsführers Dr. Manfred Körtgen:

Der Druck aus dem Aufsichtsrat und vom kaufmännischen Geschäftsführer verleitete den obersten Techniker Herrn Dr. Körtgen offenbar dazu, alles baulich möglich machen zu wollen. Für Schwierigkeiten hatte im Aufsichtsrat niemand ein Ohr. Der Vorsitzende, Klaus Wowereit, wollte nicht Probleme hören, sondern Lösungen sehen. Weiterlesen

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BER – zwei Jahre Krisenmanagement verschenkt

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im Untersuchungsausschuss, sagen mit Blick auf die Sitzung des Untersuchungsausschusses und die Befragung des ehemaligen Projektsteuerers Herrn Christian Manninger:

Die Befragung des Zeugen Manninger bestätigte die These, dass das Krisenmanagement der Gesellschafter nach der Absage 2012 ein einziges Chaos war. Herr Manninger bezeichnete die Entlassung des Generalplaners als Fehlentscheidung. Die Flughafengesellschaft habe sich keine Gedanken gemacht, was die Kündigung des Werkvertrages für dramatische Folgen haben könne. Weiterlesen

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Aufsichtsrat wollte A380-Brücke, Geschäftsführung war dagegen

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im Untersuchungsausschuss, sagen mit Blick auf die Sitzung des Untersuchungsausschusses und die Befragung des ehemaligen Geschäftsführers Thomas Weyer: Weiterlesen

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BER – SPD und CDU wollen ehemalige Geschäftsführer schonen

Die Mitglieder im Flughafen-Untersuchungsausschuss Andreas Otto (Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen), Jutta Matuschek (Fraktion DIE LINKE) und Martin Delius (Piratenfraktion) erklären:

Im Flughafen-Untersuchungsausschuss hat die SPD-CDU-Koalition heute jeden Anschein konstruktiver Zusammenarbeit fallen gelassen. Anders als für eine logische Aufarbeitung der Verfehlungen notwendig wäre, hat sie für die nächsten Sitzungen die Anhörungen der ehemaligen Geschäftsführer der Flughafengesellschaft beschlossen. Weiterlesen

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Baubegleitende Planung generiert unweigerlich Mehrkosten

Foto: 305x@flickr (CC BY 2.0)

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Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, sagt zur Befragung des Sachverständigen Dr. Kraft im Untersuchungsausschuss BER:

Die Mehrkosten und Verzögerungen am BER sind wesentlich durch die zahlreichen Änderungen am Flughafen-Projekt seitens des Bauherren entstanden. Das hat die Befragung des Sachverständigen Dr. Kraft über seine Begutachtung der Arbeit der Planungsgemeinschaft BBI im Untersuchungsausschuss ergeben. Weiterlesen

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Zwischenbericht zum Untersuchungsausschuss BER

http://www.otto-direkt.de/uploads/RTEmagicC_BER-Bilanz_das-musste_schiefgehen.jpg.jpgAnfang Mai 2012 platzte die Eröffnung des Flughafens BER. Seither steht das Kürzel für Chaos, Versagen sowie Verantwortungslosigkeit.

Wir Bündnisgrüne haben erfolgreich die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses angeregt, um die Ursachen zu ermitteln.

Nach eineinhalb Jahren Arbeit und der Befragung von 30 Zeugen haben wir jetzt das Missmanagement, die Mehrkosten im Milliardenbereich und das Versagen der Gesellschafter detailliert dokumentiert und in dem umfangreichen Zwischenbericht    „Das musste schiefgehen“zusammengefasst.

Wir haben eine Reihe von Ursachen für das Scheitern des Flughafen-Projekts aufgedeckt. Diese Erkenntnisse können Sie im vorliegenden Bericht nachlesen.

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