Politischer Werdegang

Harald MoritzIch bin 1957 in Berlin geboren und in Brandenburg aufgewachsen. Seit 1977 lebe ich in Berlin-Treptow. Ich bin verheiratet, habe einen erwachsenen Sohn und zwei Enkelkinder. Von Beruf bin ich Kfz-Mechaniker.

Schon lange vor der Wende war ich in verschiedenen Gruppen politisch aktiv, u.a. in der Bekenntnisgemeinde Berlin-Treptow und im Friedenskreis „PRO“ in Oberschöneweide.
Im Herbst `89 trat ich dem Neuen Forum bei, 1990 dann dem Bündnis 90. Bei der ersten freien Kommunalwahl nach der Wende wurde ich in die Treptower Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gewählt. Von 1990 bis 1999 habe ich als Bezirksverordneter unsere Bündnisgrüne Politik im Verkehrsausschuss, dessen Vorsitzender ich von 1992 bis 1999 war, im Stadtplanungsausschuss und im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden vertreten.

Von 1999 bis 2006 war ich Sprecher der Bündnisgrünen Bezirksgruppe in Treptow-Köpenick. Von 2006 bis zu meiner Wahl in das Abgeordnetenhaus 2011 habe ich die Bündnisgrüne BVV-Fraktion in Treptow-Köpenick in den Bereichen Verkehr und Stadtplanung unterstützt.

Am 18. September 2011 wurde ich über die Bündnisgrüne Landesliste in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Seit November 2011 bin ich als Verkehrspolitischer Sprecher für Straßen- und Luftverkehr im Ausschuss Bauen, Wohnen und Verkehr, im Petitionsausschuss und seit Oktober 2012 im Untersuchungsausschuss zum BER-Desaster tätig. Im März 2014 wurde ich außerdem erneut in den Landesparteirat gewählt.

Bürgerschaftliches Engagement ist mir sehr wichtig, deshalb unterstütze ich aktiv verschiedene Bürgerinitiativen und Vereine im Berliner Südosten. Seit 1990 und verstärkt seit 2006 habe ich mich als Sprecher der Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS) gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 von Neukölln nach Treptow engagiert. Gemeinsam mit den Bündnisgrünen, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen haben wir Aufklärungsarbeit geleistet und damit eine mehrjährige Verzögerung des Baubeginns erreicht. Nun will der rot-schwarze Senat dieses kostspielige und stadtzerstörerische Projekt verwirklichen. Ich werde mich auch weiterhin gegen den Weiterbau der A 100 durch Friedrichshain-Kreuzberg und für die betroffenen Anwohner entlang des Stadtrings einsetzen.

Darüber hinaus bin ich Gründungsmitglied der Kunger-Kiez-Initiative und des Sozialbündnis Alt-Treptow. Hier setze ich mich gegen Mietwucher und Verdrängung ein.
Zudem unterstütze ich die AG Pro Plänterwald bei ihrem Bemühen, den „Spreepark“ in das Landschaftsschutzgesetz (LSG) Plänterwald verträglich einzufügen.