Schlagwort-Archive: Untersuchungsausschuss BER

Frank Henkel – ahnungslos im BER-Aufsichtsrat

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im BER-Untersuchungsausschuss, sagen zur Befragung des Berliner Innensenators und BER-Aufsichtsratmitglieds Frank Henkel im BER-Untersuchungsausschuss:

Was qualifiziert Politiker für den BER-Aufsichtsrat? Nichts. Zu dem Schluss muss man zumindest kommen, wenn man den Aussagen von Innensenator und Noch-Aufsichtsrat Frank Henkel Glauben schenken will. Die Befragung Henkels belegte die mangelnde Qualifikation der Aufsichtsratmitglieder des Landes Berlin. Ohne technischen und kaufmännischen Sachverstand ist und bleibt der Aufsichtsrat damit ein wesentlicher Teil des BER-Debakels und nicht dessen Lösung. Weiterlesen

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BER – Keine Ahnung und keinen externen Rat geholt

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im BER-Untersuchungsausschuss, sagen mit Blick auf die heutige Sitzung des BER-Untersuchungsausschusses und die Befragung des Zeugen Thomas Seidel, Mitarbeiter der Staatskanzlei Potsdam:

Die dreigeteilte Gesellschafterstruktur und die mangelnde Qualifikation der Aufsichtsräte hat Versagen begünstigt. Die Befragung des Zeugen Seidel bestätigte, dass bis Anfang 2013 auch die Potsdamer Staatskanzlei mit sehr dürftiger Fachkompetenz zur Begleitung des Milliardenprojektes BER ausgestattet war. Der Stab des Ministerpräsidenten Platzeck bestand aus zwei Personen in der dritten Hierarchie-Ebene, die keine technische Qualifikation und keine Erfahrung mit Großbauprojekten aufwiesen. Eine ähnlich ungeeignete Struktur bestand auch in der Berliner Senatskanzlei. Weiterlesen

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BER – Organisation der Flughafengesellschaft mangelhaft

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im BER-Untersuchungsausschuss, sagen mit Blick auf die Sitzung des Untersuchungsausschusses und die Befragung des am BER tätigen Beraters Dr. Fretter:

Die mangelhafte Struktur der Flughafengesellschaft war Teil des BER-Problems. So die Erkenntnis aus der Befragung des Zeugen Dr. Fretter, der als Sachverständiger für Bauablaufstörungen ab 2010 für die Geschäftsführung bzw. den technischen Leiter Herrn Korkhaus tätig war. Weiterlesen

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Verantwortungsvolle Kritik am BER war unerwünscht

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher,  und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im BER-Untersuchungsausschuss, sagen zur Befragung der ehemaligen Projektsteuerin Graf-Hertling im BER-Untersuchungsausschuss:

Die Befragung der ehemaligen Projektsteuerin Graf-Hertling lieferte weitere Mosaiksteine für das Bild einer kollabierenden Organisation am BER. Unsere Einschätzung wurde bestätigt, dass eine geordnete Zusammenarbeit am BER nicht bestand. Weiterlesen

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Zwischenbericht zum Untersuchungsausschuss BER

http://www.otto-direkt.de/uploads/RTEmagicC_BER-Bilanz_das-musste_schiefgehen.jpg.jpgAnfang Mai 2012 platzte die Eröffnung des Flughafens BER. Seither steht das Kürzel für Chaos, Versagen sowie Verantwortungslosigkeit.

Wir Bündnisgrüne haben erfolgreich die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses angeregt, um die Ursachen zu ermitteln.

Nach eineinhalb Jahren Arbeit und der Befragung von 30 Zeugen haben wir jetzt das Missmanagement, die Mehrkosten im Milliardenbereich und das Versagen der Gesellschafter detailliert dokumentiert und in dem umfangreichen Zwischenbericht    „Das musste schiefgehen“zusammengefasst.

Wir haben eine Reihe von Ursachen für das Scheitern des Flughafen-Projekts aufgedeckt. Diese Erkenntnisse können Sie im vorliegenden Bericht nachlesen.

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Flughafenkonferenz

FlughafenkonferenzBei der Flughafenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Berlin und Brandenburg in Wildau habe ich am Samstag zum Untersuchungsausschuss BER gesprochen.

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Chefplaner belastet Flughafengesellschaft

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im Untersuchungsausschuss, sagen mit Blick auf die Sitzung des Untersuchungsausschusses:

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hat im Mai durch die Entlassung des Generalplaners die Fertigstellung des Terminals aktiv behindert und durch mangelndes Krisenmanagement bis mindestens 2016 verzögert. Das hat die Befragung des Zeugen Hans-Joachim Paap, Chefplaner des Flughafens, in der Sitzung des Untersuchungsausschusses ergeben. Weiterlesen

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Technik am BER – Kompetenz in der Flughafengesellschaft unterentwickelt

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher und Obmann im Untersuchungsausschuss, sagen mit Blick auf die Sitzung des Untersuchungsausschusses:

Bei einem großen technischen Gebäude kommt es nicht auf den Beton an, sondern auf die
Haustechnik, so die zutreffende Einschätzung des Zeugen Thomas Schwarz heute im
Untersuchungsausschuss BER. In diesem Kontext fällt der Mangel auf, dass in der Hierarchie der Flughafengesellschaft die ersten Spezialisten für Haustechnik erst in der vierten Leitungsebene zu finden sind. Wenn das wichtigste Thema untergeordnet verankert ist, wundert es nicht, dass Probleme der Informationstechnik von Geschäftsführung und Aufsichtsrat nicht zur Kenntnis genommen wurden. Hier offenbart sich ein eklatanter Organisationsmangel des Projektes BER. Weiterlesen

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Untersuchungsausschuss BER: Wusste Sts Bomba mehr?

Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, Sprecher für Bauen und Wohnen, sagen mit Blick auf die Sitzung des BER-Untersuchungsausschusses und die Befragung des Staatssekretärs und Aufsichtsratsmitglieds Rainer Bomba:

Er will früh gewarnt haben: Staatssekretär Bomba hat im Untersuchungsausschuss ausgesagt, dass er bereits Ende des Jahres 2010 beziehungsweise Anfang 2011 die Probleme mit der Entrauchungsanlage an der BER-Baustelle kannte und ihm aufgrund des Baurückstands klar war, dass die geplante Eröffnung am 3. Juni 2012 nicht stattfinden könnte. In beiden Fällen seien seine Einwände aber in den Aufsichtsratssitzungen vom damaligen Geschäftsführer Schwarz zurückgewiesen worden. So weit – so klar. Weiterlesen

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