Schlagwort-Archive: Schulwegsicherung

Dialog-Displays machen auf Geschwindigkeitsbegrenzungen aufmerksam

Dialog-Displays sind eine Alternative zu mobilen oder stationären Blitzern um auf die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Schulwegen, vor Schulen, Kitas o.ä. Einrichtungen aufmerksam zu machen. Sie dienen der Erhöhung der Verkehrssicherheit und sind dazu noch kostengünstig in der Anschaffung und Unterhaltung.

Daher begrüße ich das Vorhaben der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im nächsten Doppelhaushalt 2018/19 weitere Dialog-Displays anzuschaffen und den Bezirken zur Verfügung zu stellen.

Wichtig ist allerdings dass die aufgezeichneten Daten auch ausgewertet werden, um zu überprüfen ob der appellatorische Fingerzeig der Dialog-Displays auch wirkt und langsamer gefahren wird, oder ob hier doch weitere Maßnahmen notwendig sind.
Hier die Anfrage mit der Antwort: Dialog-Displays

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Einsätze von Schülerlotsen in Berlin

Die Antwort des Senats auf meine schriftliche Anfrage offenbart, dass vor allem bei der Evaluierung der Schülerlotseneinsätze noch enormer Nachholbedarf besteht.

Genaue Daten zu den Hauptursachen und den Hauptverursachern der zahlreichen Schulunfälle in Berlin, im Jahr 2015 waren allein im Bereich des Straßenverkehrs über 1300 Schüler*innen davon betroffen, werden ebenso wenig erfasst, wie die Einsatzhäufigkeit der Lotsen oder Maßnahmen zur Gewährleistung ihrer Sicherheit während der Einsätze. Weiterlesen

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Vattenfall: Fernwärmebaustelle in der Bouchéstraße noch bis Jahresende

Die Fernwärmebaustelle im Kreuzungsbereich Bouchéstraße, Puschkinallee und der Straße am Treptower Park ist in seiner Größe und Komplexität sowie Dauer einzigartig in Treptow. Die Planungs- und Koordinierungsleistung, aber auch die tatsächlichen Gegebenheiten unter der Straßenoberfläche stellen die Planer und Baustellenmitarbeiter immer wieder vor neue Herausforderungen. Wenn alles klappt wie zur Zeit geplant, wird die Puschkinallee zum Schulbeginn am 5.9. wieder einspurig befahrbar sein. Ab dem 21. 9. erfolgt der Anschluss an das Fernwärmenetz und bis zum Jahresende werden die Provisorien abgebaut und die Straßen wieder hergestellt.

Baustelle Bouchéstraße ecke Puschkinallee

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Grün vor Ort – Besuch in der Jugendverkehrsschule Treptow-Köpenick

Seit April führt der TJP e.V. als Träger – mit Unterstützung der Polizei – den kostenfreien Verkehrserziehungsunterricht für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen des Bezirkes durch. Ich traf den Vorsitzenden des Technischen Jugendbildungsverein in Praxis e.V. (TJP e.V.), Hans-Georg Werner in der Jugendverkehrsschule Treptow-Köpenick auf dem Gelände des FEZ.

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Die Arbeit des Vereins hatte kaum begonnen, da lief die Telefonleitung schon heiß. Die Grundschulen in Treptow-Köpenick haben die Verkehrsschule sofort begeistert in Betrieb genommen. Die Telefonleitung – denn es gibt nur eine. Internet gibt es gar nicht. Der Bezirk arbeitet daran, vernünftiges Internet anzubieten, doch es dauert.

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Beim Grünen Kiezgespräch: „Schulwegsicherheit – Entwicklung oder Stillstand?“

Die Verkehrssicherheit im städtischen Straßenverkehr ist an vielen Stellen verbesserungswürdig. Konflikte durch Durchgangs- und Lieferverkehr und die Sicherheitsbedürfnisse von Fußgänger*innen, vor allem von Kindern, sind nicht befriedigend gelöst. Doch das Bezirksamt sieht die Lage anders als die Bürger*innen. Was hat sich in der letzten Zeit in Sachen Schulwegsicherheit getan? Wie können Schulwegprobleme zeitnah angegangen werden?

Berlin wächst, merklich auch in Alt-Treptow Durch Zuzüge, das rege Baugeschehen und der Einrichtung der Kiefholz-Grundschule samt Einzugsgebiet ergeben sich für kleine & große Alt-Treptower*innen neue Wegebeziehungen. Die täglichen Wege zwischen Zuhause, Arbeit, Kita oder Schule, Freizeit und Einkaufen haben sich verändert, jedoch die Verhältnisse haben sich den neuen Anforderungen nicht angepasst. Kreuzungen, welche früher kaum frequentiert waren, sind nun mittendrin und von der Verkehrslösung oft sehr unpraktisch oder sogar gefährlich.

Die Fraktion der Bündnisgrünen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat konstruktiv und beharrlich auf dieses Missstände hingewiesen. Mehrere Anträge zur Verbesserung der verkehrlichen Situation im Kiez hat sie in die BVV eingebracht, welche alle beschlossen wurden, jedoch in der zeitnahen Umsetzung hapert es. Erste Erfolge oder positive Ansätze können an den Gehwegvorstreckungen an den Kiefholzstraße und Karl-Kunger-Straße erkannt werden. 

Auch der Druck auf den Parkraum ist gewachsen und Kreuzungsbereiche, welche laut Straßenverkehrsordnung (StVO) frei bleiben müssen, sind zugeparkt. Das führt zu schwierigen Situationen für Fußgänger*innen, von Kinderwagen und Rollstühlen ganz zu schweigen. Das Ordnungsamt lässt sich nicht häufig sehen.

Kurze Beine, kurze Wege“ ist das Motto, nach dem in Berlin die Kinder beschult werden: möglichst Wohnortnah, um zu Fuß selbständig zur Schule gehen zu können. In einer Tempo 30-Zone wie Alt-Treptow müssen Kinder als Verkehrsteilnehmer*innen ganz besonders ernst genommen werden. Doch: Es mangelt an baulich sicheren Kreuzungen und verstärkt auch an Rücksichtnahme. Zu Stoßzeiten blockiert der Lieferverkehr für die Baustellen, zu dem Gewerbestandort in der Bouchéstraße sowie den Supermärkten, der allgemeine Durchgangsverkehr und auch Spaziergänger und Radverkehr den Kiez. „Schnell durch“ ist definitiv keine Devise, mit der sich in Wohngebieten sicher fahren lässt, versuchen tun es trotzdem viele. Kinder sind noch nicht in der Lage Entfernungen und Geschwindigkeiten gut einzuschätzen, für sie ist die Unberechenbarkeit im Verhalten der Erwachsenen eine ernstzunehmende Gefahr.

Daher haben sich Eltern in der letzten Zeit mehrfach an die Bündnisgrünen und das Bezirksamt gewandt, um auf Probleme vor allem an Kreuzungen hinzuweisen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Bei temporären Konflikten, wie ungesicherte Baustellenbereiche konnte meistens zeitnah eine Lösung gefunden werden. Bei strukturellen Fragen und Vorschlägen mangelt es entweder an Geld und Personal, zudem werden die Probleme als nicht gravierend genug abgetan.

Einen wichtigen Lösungsansatz dafür bietet der Beschluss „Schulwegsicherheit in Alt-Treptow“. Dieser Beschluss besagt, dass das Bezirksamt zusammen mit Vertrer*innen der beiden Grundschulen Bouché- und Kiefholz-Schule die Schulwege zu den beiden Standorten auf potentielle Gefahren untersuchen und gemeinsam zeitnahe Lösungen erarbeiten sollen. Der Beschluss vom 26.2.2015 ist bis heute nicht umgesetzt worden.

Hier auf der Homepage gibt es übrigens jetzt eine interaktive Karte, auf der jede*r Gefahrenstellen sowie Unfallstellen markieren und benennen kann. Damit können wir Gefahrenstellen sichtbar machen, auch für die bezirkliche Verwaltung. Zur Sprechstunde (montags 16-18 Uhr) sind alle Bürger*innen auch mit Fragen zur Schulwegsicherheit herzlich willkommen.

Erste Erfolge gibt es immerhin: die Karl-Kunger-Straße ist jetzt zwischen der Lohmühlen- und Wildenbruchstraße durchgängig 30-er Zone, und in der Karl-Kunger-Straße nahe Elsenstraße sind Gehwegvorstreckungen gebaut worden.

Was passiert auf unseren Schulwegen? Der Verkehr nimmt zu, die Schülerzahlen steigen, die Gefahrstellen bleiben aber meist unverändert. Hier muss eine Veränderung in der Wahrnehmung des Bezirksamts her – die Schulwegsicherheit muss oberste Priorität werden!

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Schulwegsprechstunde

Ampelmännchen | alex.ch @ flickr.com (CC BY 2.0)

alex.ch @ flickr.com (CC BY 2.0)

Aufgrund zahlreicher Anfragen von Eltern aus Alt-Treptow fand Ende September die erste Schulwegsprechstunde zusammen mit Andrea Gerbode, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der BVV Treptow-Köpenick, in meinem BürgerInnenbüro statt. Hier wurden einzelne Gefahrenstellen ausgemacht, vor Ort besichtigt und verschiedenste Lösungsmöglichkeiten dazu ausgearbeitet um den Schulweg sicherer zu gestalten. Weiterlesen

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Einladung zur “Schulweg-Sprechstunde” am 22.09.

,,Sicherer Schulweg“

Wie sicher sind die Schulwege hier in Alt-Treptow? Wo befinden sich
gefährliche Kreuzungen und wie kann man den Schulweg sicherer machen?
Gerne wollen wir uns diese Stellen gemeinsam mit Ihnen vor Ort ansehen. Dazu
laden die Veranstalter Andrea Gerbode, Vorsitzende der bündnisgrünen BVVFraktion
in Treptow-Köpenick, und Harald Moritz, MdA, verkehrspolitischer
Sprecher der bündnisgrünen Abgeordnetenhausfraktion ein. Alle Bürgerinnen
und Bürger des Bezirkes Treptow-Köpenick sind wie immer zum Mitdiskutieren
eingeladen.

Montag, 22. September 17:00 Uhr
Ort: Bürgerbüro, Karl-Kunger-Str. 68

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Senat muss für mehr Verkehrssicherheit sorgen!

Harald Moritz und Stefan Gelbhaar, verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus, kommentieren den Verkehrssicherheitsbericht 2013:

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist in den letzten fünf Jahren angestiegen. Vor allem die Zahl der Schwerverletzten hat sich nun schon im zweiten Jahr in Folge deutlich erhöht. Das sind beunruhigende Zeichen dafür, dass sich der Senat immer weiter von seinem Ziel entfernt, die Anzahl der schweren Unfälle auf Null zu senken. Besonders stark gefährdet sind Fußgänger und Radfahrer, dabei überdurchschnittlich häufig Kinder im Schulalter. Weiterlesen

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