Vernissage zur Ausstellung „Voll der Osten – Leben in der DDR“

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Datum/Zeit
Date(s) - 16/04/2018
18:30 - 21:00

Veranstaltungsort
Bürger*innenbüro Harald Moritz (MdA)

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Ab dem 16. April 2018 zeigen wir in unserem Bürger*innebüro ausgewählte Motive der Ausstellung „Voll der Osten – Leben in der DDR“. Eine Fotoausstellung von Harald Hauswald mit Texten von Stefan Wolle. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotografen.

Als Gastredner für die Vernissage konnten wir Rainer Eppelmann gewinnen, der sich in der Wendezeit als Pfarrer in der Oppositionsbewegung der DDR engagierte und seit 1998 Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist. Harald Moritz wird seine eigenen Erlebnisse des Alltages in der DDR beisteuern.

Die Ausstellung wird bis Ende Mai in unseren Räumen zu den Öffnungszeiten zu sehen sein.

Zu den Motiven:

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten.

OSTKREUZ Agentur der Fotografen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden mit der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ zu einer Bilderreise in die Zeit der Teilung ein. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern. Die Ausstellung präsentiert auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald. Die Texte der Ausstellung hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist. Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto der Tafel entstanden ist.

 

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