Organisation der Flughafengesellschaft war auf spätere Eröffnung programmiert

Zur aktuellen Sitzung des Untersuchungsausschuss BER nehmen Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher, und Andreas Otto, baupolitischer Sprecher sowie Obmann im BER-Untersuchungsausschuss, wie folgt Stellung:

„Die Flughafengesellschaft war von ihrer Organisationsstruktur nicht in der Lage, frühere Eröffnungstermine zu realisieren. Auch wenn Aufsichtsrat und Geschäftsführung den BER bereits 2011 eröffnen wollten, wäre dies wegen der umständlichen Arbeitsweise der Flughafengesellschaft unmöglich gewesen. Die Mitarbeiter waren bereits 2009 auf eine Eröffnung 2013 programmiert.

Diese Einschätzung lieferte heute der Zeuge Bernd Schulitz, der als Haustechnikplaner bis Anfang 2010 die Entrauchungsanlagen geplant hatte. Außerdem belastete er seine ehemaligen Geschäftspartner in der pgBBI, die eine Liquiditätshilfe der Flughafengesellschaft nicht an den Haustechnikplaner IGK-IGR weitergeleitet hätten.

Die Aussage offenbarte, dass die Zusammenarbeit an vielen Stellen hakte und das Management der Flughafengesellschaft organisatorisch versagte.“

Dieser Beitrag wurde unter Abgeordnetenhaus, BER, Pressemitteilungen abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.